Impuls Inklusion

Impuls Inklusion

Inklusion

Es ist offensichtlich, dass sich unsere Gesellschaft verändert. Augenscheinlich jedoch nicht so, dass man signifikante Parallelen zum Artikel 3 des Grundgesetzes oder dem international gültigen Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen erkennen kann.
Dabei steht Inklusion doch nur für die Gleichberechtigung aller Bürger unseres Landes.
Aus vorliegenden Schilderungen, geht jedoch hervor, dass es in allen Ebenen unserer sozialen Marktwirtschaft, für Menschen mit Behinderungen, erhebliche Hürden zu überwinden gilt. Gleichermaßen erfahren andere, dass allgemeingültige, arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen, für Menschen mit Behinderungen keine Gültigkeit haben. Personenbezogene Nachteile werden nur sehr zögernd ausgeglichen oder werden verweigert. Dies alles ohne Folgen für diejenigen, welche sich durch solcherlei Ungleichbehandlungen wirtschaftlich bereichern und sich dabei noch als „besonders Sozialverantwortlich“ feiern lassen. Betroffener und deren Angehörige fühlen sich durch diese gesellschaftliche Schieflage verhöhnt.
Ich möchte alle Leser ermuntern, durch Einblicke in die Lebenssituationen Betroffener, Berührungsängste abzubauen. Ängste hinsichtlich persönlicher Nachteile auszulöschen. Nur durch verstehen, eines inklusiven Sozialsystems und Vertrauen in die Wertschöpfungskräfte von Menschen mit Behinderungen, kann sich unsere Gesellschaft inklusiv entwickeln.
Ich wünsche allen Besuchern, dass sie die laufenden Entwicklungen verfolgen. Ihr eigenes Verhalten kritisch überdenken und die gewonnen Einblicke in ihre Entscheidungen einbeziehen.
Das ist sicher nicht leicht. Ich garantiere Ihnen aber, es lohnt sich.

Gedankenaustausch über: inklusion@impuls-fuer-alle.de

Quo vadis ZDF?

MedienPosted by Helge Blankenstein Jan 19, 2016 19:00:02

Gerade (19. 1. 2016) sehe ich die Sendung SOKO Köln. Der Tatverdächtige ist gehörlos. Die Polizei sucht Informationen bei einem Dritten. Dieser beschreibt, dass der Tatverdächtige wild mit den Händen herumgefuchtelt hat. Der Kripobeamte berichtigt sofort. „Gebärdensprache“. Der grauhaarige beschreibt den Tatverdächtigen weiter und äußert, dass dieser Taub sei. Der Polizist: „der korrekte Terminus ist Gehörlos“. Und so weiter.

Da spielt sich das ZDF doch als „Behindertenversteher“ auf, setzt sich sogar für political correctness (politische Korrektheit) auf. Verzichtet jedoch, wie häufig, auf Audiodeskription. Im Kern nimmt das Zweite Deutsche Fernsehen, zwar gerne die Rundfunkgebühren der sehbehinderten Bürgerinnen und Bürger, verzichtet jedoch auf die damit verbundene Leistungserbringung.

Lieber Herr Thomas Bellut (Intendant ZDF). Es genügt nicht die Fernsehzuschauer, gleichsam oberlehrerhaft, auf Inklusion und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen aufmerksam zu machen.

Wir befinden uns im Jahr 2016. Informationsverbreitung muss für ALLE möglich sein.

Wohin gehst du ZDF?





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