Impuls Stammtisch

Impuls Stammtisch

Stammtisch

„Eine Stammtischrunde ist eine Gruppe von mehreren Personen, die sich regelmäßig in einem Lokal trifft (…)“
Soweit zur Theorie.
Genau das möchte ich hier auch erreichen. Allerdings nicht in einem Lokal, sondern Virtuell. Das bedeutet, dass ich alle Leser einlade, monatlich zu wechselnden Themen aktiv zu diskutieren.
Wie vieles im Leben, gibt es hierbei bestimmte Regeln unseres gemeinsamen gesellschaftlichen Miteinanders einzuhalten.
Wenig Erfreut wäre ich beispielsweise über stumpfe Stammtischparolen und Defarmierungen. Diese sind wenig hilfreich möchte man Gedankenlosigkeit bekämpfen. Daher behalte ich mir vor, ungeeignete Beiträge entsprechend zu kommetieren oder zu entfernen.
Erfreut wäre ich, wenn durch die Stammtischgespräche, neue Gesichtspunkte und neue Lösungen ergeben würden. Daher lade auch gern Vertreter aus Wirtschaft und Politik ein, sich als aufrichtige Stammtischler zu präsentieren und sich den Herausforderungen zu stellen.
Ich freue mich auf eine hohe Resonanz bei unserem „Inklusions-Stammtisch“

Kaum zu glauben. Es ist Wahlkampf und die Meckenburg-Vorpommersche Sozialministerin Birgit Hesse, traut sich im Wahlkampf Dinge, die jedem anderen Mitarbeiter die fristlose Kündigung einbringen würde.

AugustPosted by Helge Blankenstein Aug 11, 2016 17:06:54

Auf dem Gelände des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LAGUS) in Rostock, befinden sich mehrere Parkplätze. Einige sind für parkberechtigte Menschen mit Behinderungen ausgeschildert. Die Beschilderung entspricht der geltenden Vorschrift. Die Anzahl der Parkplätze ist dem Besuchergruppen angemessen. Wenn da nicht die vielen unberechtigt abgestellten Fahrzeuge abgestellt werden würden.

Als bekannter Jäger der Parkplatzschweine (Rollingplanet.net) habe mich dieser Situation angenommen. Zunächst habe ich an mehreren Tagen die Falschparker auf ihren Fehler hingewiesen. Um den Falschparkern die Möglichkeit zu geben, sich für ihr Fehlverhalten zu äußern, habe ich auf jeder der Karten, meine Mobilfunknummer sowie eine E-Mailadresse angegeben.

Eines Tages rief ein ertappter Autofahrer an, dachte ich zumindest. Es kam allerdings anders. Es war ein recht aufgebrachter Mann. Er stellte sich als Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes des, durch das Landessozialministehrums angemieteten Bürogebäudes. Er beschimpfte mich. Drohte mir. Das ist jedoch normal. Viele der ertappten Autofahrer lassen ihren Frust ab. Dieser nette Zeitgenosse jedoch, stellte plötzlich fest, dass die Parkplätze vom Vermieter angelegt seien und dieser alleinig für die Nutzung zuständig sei. Es kam mir zunächst etwas seltsam vor. Ein Gebäude in dem sich viele Anlaufstellen des Landessozialministeriums befinden, die besonders von Menschen mit Behinderungen genutzt werden, soll es eine solche Diskriminierung geben. Besuchern die aufgrund ihrer Behinderung auf Behindertenparkplätze angewiesen sind, soll der Nachteilsausgleich eingeschränkt werden? Ich war der festen Überzeugung, dass der cholerische Mitarbeiter weit über die verfassungsrechtlichen Rahmenbedingungen unserer Gesellschaft geschossen war.

Ich habe die zuständige Ministerin Birgit Hesse, per E-Mail angeschrieben. Den Vorfall geschildert und um Klärung gebeten. Ich muss zugeben, alleine dass die Ministerin, resp. einer Ihrer Mitarbeiter innerhalb zwei Tagen geantwortet hat, hat mich schon überrascht. Aber was Sie, resp. Ihr Mitarbeiter mitteilte, haut dem Fass den Boden raus. Ich wurde darüber informiert, dass der Mitarbeiter rechtens geantwortet hat. Das Ministerium, also der Mieter, hat keinen Einfluss auf die Nutzung der ausgeschilderten „Behindertenparkplätze“.

Die SOZIALMINISTERIN des Landes Mecklenburg-Vorpommern, gab mit zu verstehen, dass die Besucher eines Verwaltungsgebäudes keinen Anspruch auf geltende Nachteilsaugleiche haben? Man muss wissen, wir Mecklenburger haben gerade Wahlkampf. Kann es sein, dass die SPD sich geplant aus dem Regierungsgeschäft zurückziehen möchte?

Neugierig wäre ich schon, wie der große „SPD-Guru, Sigmar Gabriel“, dem Volk die seltsame Strategie seiner Landesgenossin der Bevölkerung erklären wird?

Aufgrund der unerhörten Vorgehensweise des Sozialministeriums, möchte ich um reges Teilen bitten.

Viele Grüße aus dem Nordosten

Helge Blankenstein



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